Die Theater AG des EGM präsentiert: „irgendwie erwachsen werden“

20.03.18 18:28

Was passiert eigentlich mit den Helden unserer Kindheit, wenn wir älter werden? Was würden Heidi und Peter Pan davon halten, wenn wir nur noch für unseren Job leben würden und sie komplett verdrängen? Diesen Fragen hat sich die Theater AG des EGM unter der Leitung von Thomas Erdmann ein dreiviertel Jahr lang gestellt. Was am Ende dabei herausgekommen ist? Ein Stück das tiefgründiger nicht sein könnte.

 

 

Wer wollte als Kind nicht wie Harry Potter Zauber wirken und mit Pippi Langstrumpf eine Reise mit dem fliegenden Bett antreten? Wer hat nicht nach Lauras Stern gesucht, wollte nicht gegen Captain Hook antreten oder ins Wunderland reisen? Doch was passiert mit diesen fantasievollen Wünschen, wenn wir älter werden? Die Angst vor der Zukunft, die Unsicherheit, wie es weitergeht, und die Tragweite von Entscheidungen werden im Stück, welches am 10.03.2018 Premiere feierte, präsentiert.

 

 

Um auf all diese Fragen eine Antwort zu erhalten, begleiten wir Kinder, die zu Erwachsenen werden, und ihre jeweiligen Kindheitshelden durch ein Stück, bei dem es so manchen Moment gab, an dem jeder Zuschauer kurz innehält und sich selbst wiedererkennt. Wir sehen dramatisch unterlegt den Werdegang vom fantasievollen Kind zum beinahe maschinenartigen Arbeiter. Unfaire Arbeitsverträge sowie streng profitorientierte Vorgesetzte dürfen natürlich nicht fehlen.

 

 

Die Theater AG präsentierte wieder einmal ein großartiges Stück, das einigen Leuten durchaus ins Gewissen geredet haben könnte!

 

Text: Ole Beckmann (Q1)

Fotos: Linda Lehrmann (7d)

 

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