macht SINN am Bodensee - Der Blog

22.03.2013 19:00

Mittwoch 20.03. 10:40 Uhr

Nach langer, aber unterhaltsamer Fahrt, kamen wir gestern gegen elf in der Jugendherberge an. Nachdem wir die Zimmer aufgeteilt hatten, wurden sie schnell eingerichtet, auch wenn sich das Beziehen der Betten schwieriger als angenommen gestaltete. Danach gingen alle erschöpft schlafen, doch die Nacht war sehr kurz, denn schon um halb neun war das gemeinsame Frühstück angesetzt. Während des Frühstücks planten wir den Verlauf des Tages. Nachdem noch letzte Szenen geprobt werden, brechen wir um elf mit Bus und Fähre nach Konstanz auf.

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Donnerstag 21.03. 10:00 Uhr
Guten Morgen zusammen! Wir hatten ursprünglich geplant bereits gestern Abend von unserem Tag zu berichten, doch nach einem sehr schönen Ausflug und einem grandiosen Eröffnungs-Theaterstück, konnten wir in unserer Jugendherberge nur noch erschöpft und müde ins Bett fallen. Auch die geplante Diashow mit Bildern von gestern musste leider ausfallen.

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Nach den Proben stiegen wir um elf Uhr in die Busse und fuhren zur Fähre, die uns dann über den Bodensee nach Konstanz brachte. In Konstanz selbst fing es dann an zu regnen, sodass den meisten ein kleiner Imbiss im Einkaufszentrum am sinnvollsten erschien. Dann war der Regen vorbei, was uns die Möglichkeit eröffnete die wunderschöne Altstadt zu besichtigen. Ein Teil der Gruppe entschloss sich noch an den See zu gehen und dort die Natur zu genießen und abzuschalten. Gegen drei Uhr ging Herr Först mit Interessierten zu Fuß entlang des Sees zur Fähre, während die Anderen eine Stunde später mit dem Bus fuhren.

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An der anderen Seite des Sees angekommen, sind wir direkt zur Bodenseeschule gefahren, wo wir zunächst eine technische Einführung bekamen und die Bühne begutachten konnten, auf der wir am Freitag spielen werden. Im Anschluss daran fand eine kurze Eröffnungsfeier statt, bei der Schüler und Betreuer der Schule die Zuschauer mit einigen Akrobatikeinlagen unterhielten. Im Manegentheater begann kurz darauf die Vorführung von ,Romeo und Julia‘, die die Theatergruppe der ,Schotte‘ aus Erfurt modern inszenierte. In der anschließenden Nachbesprechung gab es für die Zuschauer die Möglichkeit den Schauspielern Fragen zu stellen und Kritik zu äußern. Danach sind wir zur Jugendherberge gefahren, wo wir gegen elf ankamen. Dort ging es dann schnell ins Bett

 

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Donnerstag 21.03. 11:00 Uhr

Das erste Theaterstück des heutigen Tages „Der standhafte Zinnsoldat“ war ein ganz Besonderes, denn es wurde auf polnisch gespielt. Zwar konnte man die Sprache nicht verstehen, doch das Stück lebte von der Mimik und Gestik der Schauspieler, die mit vielen Requisiten ein eindrucksvolles Stück für Groß und Klein vorführten.
,Romeo und Julia‘ wird nun ein zweites Mal für einige Schülergruppen gespielt, sodass genug Zeit bleibt, erste Vorbereitungen für unseren morgigen Auftritt zu treffen und Friedrichshafen zu besichtigen.

Freitag 22.03. 18:00 Uhr

Am gestrigen Tag hatten wir einen straffen Zeitplan, was uns in Verbindung mit schlechtem Netz am Veranstaltungsort die Möglichkeit zu berichten nahm. Doch dafür folgt heute unser Bericht vom Verlauf des gestrigen Rest-Tages.
Gegen zwei startete im Mangentheater ein Stück in der Thematik der französischen Revolution mit Einwirkung von Elementen aus Vampir-Musicals. Direkt daran an schloss eine Komödie die auf fabulöse Art die Geldgier der Menschheit widerspiegelte. Die folgende Nachbesprechung ließen wir ausfallen um bis spät in die Nacht unser Bühnenbild zu errichten. Langsam stieg auch schon die Anspannung im Hinblick auf unser eigenes Schauspiel.

Heute morgen erwachten wir bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel, doch das gute Wetter zu bewundern war uns nicht lange vergönnt, da bis zum Frühstück alle Zimmer geräumt und geputzt sein mussten. Alle waren jedoch so euphorisch in Erwartung des Auftritts, sodass das Aufräumen schnell bewältigt war.
Wir konnten nun noch einzelne Absprachen treffen und Szenen proben, doch die Zeit verging sehr schnell und so war es bald zehn Uhr fünfundvierzig und der große Moment stand unmittelbar bevor. Der Saal hatte sich mit zahlreichen Schulklassen und der "Schotte" (den Akteuren aus Romeo und Julia) gut gefüllt. Die Schauspieler konnten das Publikum voll und ganz in ihren Bann ziehen und es gab reichlich Szenenapplaus.
Nach der Veranstaltung waren alle Beteiligten überglücklich und es gab schon vor der Nachbesprechung von vielen Seiten positive Resonanz. DIe leichte Unruhe aufgrund der veränderten Raumverhältnisse und den anderen sehr guten Aufführungen waren verflogen und es machte sich allgemeine Zufriedenheit breit. Auch in der Nachbesprechung wurden die gelungene Verbindung zwischen Wissenschaft und alltäglichem Leben und die hohe schauspielerische Energie hervorgehoben.

Viel zu schnell neigte sich unser Aufenthalt dem Ende entgegen und wir genossen die letzten sonnigen Momente des Tages im regen Austausch mit den anderen Ensembles.

Auf Wiedersehen Bodensee!

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