PARIS-Exkursion des FB KUNST am 28.-30. April 2017

30.04.17 19:06

 

 

67 Schülerinnen und Schüler aus EF und Q1 fuhren mit ihren Lehrern Thomas Walter und Dieter Fuchs auch in diesem Jahr in die französische Metropole, um den Louvre zu besuchen und die Stadt zu erobern, spannend in diesem Jahr zumal durch die aktuellen Präsidentschaftswahlen angesichts des jüngsten Terrorangriffs auf die französische Polizei mitten auf der Avenue des Champs-Élysées.

 

 

Der erste unterrichtliche Grund des Parisfahrt: Ein Besuch beim Original der "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci.

 

 

Der zweite unterrichtliche Grund in KUNST: Leonardos "Anna Selbdritt", nur scheinbar ein Bildnis der Heiligen Anna sowie der Mutter Maria mit dem Jesuskind. Tatsächlich aber ein autobiografisches Bild Leonardos, das sein traumatisches Erlebnis aus frühester Kindheit thematisiert, umgesetzt als Traumillustration, ausgelöst dadurch, dass er als Kleinkind der leiblichen Mutter weggenommen wurde. Es birgt also in sich den wahren "Da-Vinci-Code".

 

 

Im Louvre vermehrt in diesem Jahr anzutreffen: Verkaufsstände von Devotionalien inmitten der Ausstellungsräume. So treten die eigentlichen Kunstwerke allmählich in den Hintergrund, werden gleichsam auf bloße Kulisse für den Kommerz reduziert.

Auch die Einlasskontrollen wurden jetzt zwar verdoppelt, aber recht oberflächig durchgeführt; lästig für die interessierten Besuchergruppen, wie wir es waren, der übertriebene und selbst für die Verantwortlichen unüberschaubare Bürokratieaufwand, letztlich dem zunehmenden Andrang asiatischer Besucherströme geschuldet,vor dem der Louvre offensichtlich kapituliert. So wurden alle Besuchergruppen in Mänteln und Rucksäcken durchgeschleust. Dabei bleibt ein intensiver Kunstgenuss auf der Strecke...

 

 

Der Ort der Terrorattacke auf der Avenue des Champs-Élysées. Ein überwältigendes Zeichen der Solidarität mit den französischen Sicherheitsorganen!

 

 

Zwischen den Wahlgängen zur Präsidentschaftswahl: Kaum ein Eindruck auf den Pariser Strassen. nur ab und zu einmal ein Wahlplakat. Den einzigen Wahlhelfer, den wir am Samstag trafen, war ein Anhänger von Macron, der gerne auch Herrn Walter ein Infoblatt überreichte.

 

Abends umrundete der Bus ein letztes Mal den Eiffelturm, und dann ging es zurück nach Meinerzhagen.

 

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