Q2-KUNSTkurs Fuchs im Emil-Schumacher-Museum Hagen am 7. März 2013

07.03.2013 18:58

 

 

Praktisch-gestalterische Erfahrungen mit informeller Malerei im Kunstunterricht: Das ist etwas ganz Außergewöhnliches, zumal es (noch) nicht auf der Agenda zum Zentralabitur steht. Am 7. März konnte der Kunstkurs Q2 die erarbeiteten Einsichten mit der großen Kunst abgleichen: Es ging in eines der weltweit einzigartigen Museen für informelle Malerei, des erst seit wenigen Jahren existierenden "Emil-Schumacher-Museums", -man lese und staune- in die westfälische Stadt Hagen. Dort erwartete die Schülergruppe mit ihrem Kunstlehrer Dieter Fuchs, in Begleitung des Geschichtslehrers Thomas Walter, der zuvor eine Einführung in die Museumsgeschichte anbot, eine umfangreiche Sammlung von Werken des international renommierten Künstlers Emil Schumacher (1912-1999). Und es erwartete die Besucher vom EGM dort eine zweistündige Führung durch den kompetentesten Mitabeiter des Museums, den wissenschaftlichen Leiter Rouven Lotz, der sich freundlicherweise persönlich unserer Schülergruppe annahm.

 

Thema der Führung war zunächst die künstlerische Entwicklung von Emil Schumacher, seine Phase der künstlerischen Selbstfindung bis hin zur Entwicklung seiner eigenständigen Ausdrucksweise, die immer auch einen Dialog zwischen abstrakten Bildformen und ihrer Andeutung von Gegenständlichem sichtbar werden lassen, das aus dem alltäglichen Erleben in seine Kunst einfließen durfte.

 

Emil Schumacher ist bis heute der profilierteste deutsche Maler des "Informel", der sich keinen künstlerischen Trends gebeugt hat, der sich stets in seiner Sicht der Welt treu geblieben ist und vielleicht gerade deshalb den verdienten Platz in der Kunstgeschichte inne hat. Seine Werke sind weltweit in den bedeutendsten Museen für moderne Kunst vertreten. In Hagen ist eine der umfangreichsten Sammlungen beheimatet.

 

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