"Evangelische Schule": Der Mensch steht im Mittelpunkt

24.11.2021 17:47

"Evangelische Schule": Was heißt das? "Unser Nächster ist jeder Mensch, besonders der, der unsere Hilfe braucht", sagte Martin Luther. Bei uns heißt das zum Beispiel: Schüler helfen Schülern. Schüler helfen, wo sie gebraucht werden. 

 

 

Viertklässler mit einer eingeschränkten Empfehlung für das Gymnasium sind oft unsicher, ob sie den Anforderungen an einem Gymnasium gewachsen sein werden. Bei uns haben sie gute Chancen, ihr Abitur zu meistern - denn es gibt verschiedene Programme für individuelle Förderung in den Bereichen, wo es noch "hakt": Beim „Schüler-Coaching“ (früher FUN) zum Beispiel erteilen ältere Schüler:innen, die dazu speziell ausgebildet wurden, jüngeren Schüler:innen Nachhilfeunterricht in deren Problemfächern.

 

Um das selbständige Lernen zu verbessern, hilft das "Lerncoaching". Die Unterstufenschüler:innen bekommen hilfreiche Tipps und Tricks, wie man strukturierter und erfolgreicher durch den Schulalltag kommt. Auch hier legt die Schule sehr viel Wert auf Individualität: Frau Burghardt, Lehrerin für Deutsch/Französisch/kath. Religion, unterstützt in den Bereichen Lernorganisation, Selbstmanagement und Arbeitsmethoden. So können die Schüler:innen passgenau beim „Lernen lernen“ gefördert werden.

 

 

Ein besonderes Kennzeichen unserer Schule ist der "Diakonische Baustein“. Er beinhaltet Projekte, die in verschiedenen Stufen wiederkehren. Erste Erfahrungen sammeln die Schülerinnen und Schüler in der Stufe 6 im Projekt "Selbsterfahrung": Einen Nachmittag lang probieren sie aus, ob sie mit einem Handicap zurechtkämen, z.B. wie es sich anfühlt, blind zu sein. Regelmäßige Besuche in einer Senioreneinrichtung in der Stufe 8 schließen sich an. In der Qualifikationsstufe I (Stufe 12) absolvieren alle Schülerinnen und Schüler ein dreiwöchiges „Diakonisches Praktikum“ in einer sozialen Einrichtung ihrer Wahl, zum Beispiel in einem integrativen Kindergarten.

 

Auf der Internetplattform www.sharens.info können die Oberstufenschüler dann ihre Erfahrungen austauschen. Sharens ist zweierlei: eine Schülergenossenschaft und ein soziales Netzwerk. "Hier kannst du deine Erfahrungen mit anderen 'sharen': die spannenden, traurigen, anstrengenden, wunderschönen, coolen, krassen Seiten dieses Engagements mitteilen", heißt es auf der Website.

 

 

Seeluft, Strand und pure Natur gibt es in der Stufe 7 auf der Stufenfahrt nach Wangerooge zu erleben. Aber die Fahrt ist kein Urlaub vom Schulunterricht: Zum einen geht es um Sachwissen rund um das Watt. Zum anderen geht es aber auch um etwas ganz anderes: Selbstvertrauen und Zuversicht zu festigen und das Gemeinschaftsgefühl der Klassen zu stärken. 

 

 

Meinerzhagener Modell >>>>>

 

Text: EGM Presseteam

Fotos: EGM Presseteam (Archiv)

 

 

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